Lifehack: Wie du durch einen trainierten Beckenboden besseren Sex hast und weniger Pipi verlierst

Ich hab’s ja gerade echt gut mit dem Untenrum. Zuletzt habe ich nämlich über die Periode geschrieben. Und wo wir gerade schon beim Thema Uterus sind kann man ja auch gleich mal den Beckenboden durchleuchten. Beckenboden? Wann noch mal habe ich mich damit überhaupt je befasst? Ach ja:

Ich kann mich noch sehr gut an den Moment im Geburtsvorbereitungskurs erinnern als die Hebamme meinte, dass wir mit unserem Beckenboden Fahrstuhl fahren können sollten. Wie bitte? Der Beckenboden soll Fahrstuhl fahren?

Vom 1. in den 7. Stock

Die Hebamme erzählte uns, dass der Beckenboden auf sieben Etagen beim Hoch- und auch beim Herunterfahren Halt machen können sollte. Das wäre der perfekt trainierte Beckenboden. Ich war ziemlich stolz, weil ich mit fünf Etagen absolut kein Problem hatte. Drei, vier Mal Übungen zum An- und Entspannen des Beckenbodens gemacht. Und dann: vergessen. Bla bla, Beckenboden. Vorher nie wirklich mit befasst, wieso denn dann jetzt?

Beckenboden meets Baby

Als es dem Ende der Schwangerschaft zuging habe ich mich doch noch intensiver mit dem Körper befasst und wie genau so eine Entbindung denn ablaufen würde. Und mit dem Ablauf meine ich nicht das, was ich da mit der Hebamme rocke, sondern das, was mein Körper mit dem Baby rockt. Das mit den Wehen und dem Pressen und so. Genau dabei wird der Beckenboden nämlich enorm gedehnt. Wusstest du, dass der Beckenboden Gebärmutter, Plazenta, Fruchtwasser und Kind bis zum Zeitpunkt der Entbindung trägt? Klar, wenn ich darüber nachdenke, dann ergibt das ja nur Sinn. Aber irgendwie war mir das bisher nie so richtig bewusst.

Der After-Baby-Beckenboden

Ich war es während der Schwangerschaft schon gewohnt, dass ich mal hier und mal da unkontrolliert ein Tröpfchen Urin verliere. „Sind halt die Hormone, die alles weiten und weich machen. Nach der Schwangerschaft wird das schon wieder.“ Ja, so viel dazu, was ich mir so dachte.

Ich habe keinen Rückbildungskurs gemacht. Warum? Ich fand das irgendwie nicht ansprechend mit quengeligem Baby. Und ich habe mich sehr lange sehr unwohl gefühlt und war irgendwie nicht bereit für so einen Kurs. Und so verging die Zeit. Und ich spürte, dass mein Unwohlsein einfach nicht abnahm. Untenrum.

Und so sieht dann die Wahrheit aus

Ich habe mich einfach in dem verblendeten Glauben gelassen, dass sich da unten schon wieder alles von allein richten wird. Wird schon alles wieder wie früher. Mein Mutterschoß und ich, wir werden uns ganz bald wieder einig sein. Aber wieso wurde ich dann das Gefühl nicht los, dass jetzt alles anders war. Eine ganz neue Praline. Ein neuer Honigtopf. Eine neue Yoni! Neue was? Äh, Vagina! Sorry, ich weiß gerade auch nicht, was hier politisch korrekt und angebracht ist. Wie dem auch sei: Fakt war, dass ich meinen Körper so nicht kannte und mir alles neu und fremd war. Ich meine, hello, ich habe ein Vier-Kilo-Kind geboren. Da musste sich wohl etwas verändern.

Ich glaube, ich bin kaputt

„Ich glaube, ich bin untenrum kaputt.“, habe ich meinem Mann unter Tränen gestanden. Ich kann gar nicht richtig erklären, was so anders war. Es fühlte sich einfach nichts mehr wie vorher an. Ich bin sogar ins Beckenbodenzentrum gegangen, weil ich nebst dem Unwohl Fühlen, auch beim Lachen oder zulange Warten, bis ich zur Toilette gegangen bin, Urin verlor.

That´s just the way it is

Es ist, wie es ist. Das sagte die Ärztin zu mir. Rein optisch war in Ordnung. Viele meiner „Problemchen“ kommen von den Hormonen, da ich noch stille. Dazu noch eine Physiotherapie verschrieben bekommen und tschüss. Damit konnte ich sogar nicht leben. Ich fühlte mich nicht mehr wohl und Frau Doktor war nicht gerade die große Hilfe.

Einfach mal umdenken

Umdenken war angesagt. Und das fiel und fällt mir manchmal immer noch sehr schwer. Wenn die Ärztin sagt, das alles okay war, wieso empfand ich das dann nicht als okay? Vielleicht, weil das Problem nicht untenrum, sondern obenrum war – in meinem Kopf. Es hat dann doch eine ganze Weile gedauert, zu verstehen, dass der Körper und insbesondere Beckenboden und Scheide nach der Geburt einfach nicht mehr wie vorher sind. Aber als der Punkt dann kam ging es mir sehr schnell besser mit der Situation. Mit der Zeit hat auch das Tröpfeln in den Schlüpfer aufgehört.

Was kann ich besser machen?

Nachdem sich der Schalter im Kopf umgelegt hatte habe ich mich eindeutig besser gefühlt. Plötzlich war das „Ich bin kaputt“-Gefühl weg. Es hat sich in „Alles klar, jetzt bin ich einfach anders“, gewandelt. Klar, es gibt Tage, da finde ich es weniger dufte, aber das ist sehr selten geworden. Und ich sollte damit ja auch irgendwie nach vorn schauen.

Girl, use your muscles!

Ich möchte meinen Beckenboden trainieren! Zu spät ist es nämlich nie, wie mir das Team von meinBeckenboden.de verraten hat. Auch beinah zwei Jahre nach einer Entbindung nicht.
Ich bin nicht so der Typ, der artig am Abend seine Yogamatte ausrollt und Übungen macht. Erstens, weil ich sehr bequem bin, zweitens, weil ich sehr bequem bin und drittens, weil ich sehr bequem bin und mich der Zwerg ja meistens doch irgendwie aufhält.
Beste Lösung dafür: Ein Beckenbodentrainer. Und da gibt es etwas mit App! Na super! Wir sind schließlich im modernen medialen Leben angekommen. Da darf auch das Beckenbodentraining mit Hilfe einer App stattfinden.

Einmal einführen, bitte!

Mir wurde ein kleines türkisfarbenes Gerät aus medizinischem Silikon zugesandt. Mein neuer bester Freund, der Beckenbodentrainer. Ich habe mich auf Empfehlung von meinBeckenboden.de für den Trainer von Elvie entschieden. So klein, dass das gute Stück in meine Handtasche passt. Wahnsinn! Und was mache ich jetzt damit? Ach ja, die Beckenbodenmuskulatur sitzt ja da unten. Da, wo das Kind herauskam. Also da muss jetzt dieses fancy Trainingsgerät rein. Hat ja schon ein bisschen was von Sextoys. Hihi! Sextoys hat sie gesagt. App starten und anspannen, entspannen, anspannen, entspannen…

Push it real good

Das Training macht mir Spaß. Ich ziehe meine Muskulatur zusammen und sehe, wie ein kleiner Diamant auf meinem Handy hüpft. Herrlich. Da fühlt sich das Gamer-Herz angesprochen. Natürlich kannst du das auch mit einem Trainer ohne App machen. Aber die Frage ist, wie lange du motiviert dabei bist. Um den Beckenboden kräftig zu halten und feuchten Pipi-Schlüpfern vorzubeugen solltest du ein fleißiges Bienchen sein. Das heißt: Du erntest nur, wenn du dauerhaft am Ball bleibst. Keine Trainingspausen! Profi-Beckenbodensportler ist hier das Ziel.

Nice to know: das mit den Bienchen und Blümchen

Nebst dem Herkules-Beckenboden, den du mit deinem kontinuierlichen Training erreichen kannst, hat das Ganze auch noch einen sehr netten Nebeneffekt: Ist der Beckenboden besser trainiert, dann ist er besser durchblutet. Was das bedeutet? Noch mehr Spaß beim Sex, weil beide mehr spüren. Ach so, ja gut. Also da kann ich mich dann natürlich nicht drüber beschweren. Ich nehme es, wie es kommt. Ha! Das mit dem Kommen und so…

Und jetzt noch Etwas ganz Diskretes

Hi, ich bin deine Mutter und ich will natürlich alles wissen. Also habe ich nicht gescheut meinBeckenboden.de auch die ganz diskreten Fragen zu stellen.
(Die folgenden Antworten habe ich aus den erhaltenen Infos verfasst.)

Darf ich den Beckenbodentrainer aus medizinischem Silikon auch während der Menstruation nutzen?

Yes! Es gibt keine medizinischen Gründe, die dagegen sprechen. Aber bitte immer artig auf die korrekte Reinigung achten!

Wie ist das denn, wenn Frau unglücklicherweise doch mal einen Scheidenpilz hat? Das kommt ja nunmal vor. Muss ich das Gerät jetzt etwa zerstören und verbrennen?

Nein, bei einem Beckenbodentrainer aus medizinischem Silikon ist das nicht der Fall, da sich dort nichts festsetzt. Dann aber bitte umso mehr auf die korrekte Reinigung achten und natürlich einen Doc drauf schauen lassen. Auf dich. Nicht auf den Beckenbodentrainer.

Die meisten Beckenbodentrainer lassen sich deiner Anatomie ein bisschen anpassen. Die einen haben ein separates Vergrößerungsstück, andere lassen sich aufpumpen. Muss ich mir über meine Anatomie Sorgen machen, wenn der Beckenbodentrainer trotzdem mal herausrutscht?

Das ist absolut okay! Wir sind nämlich alle anders gebaut. Vielleicht brauchst du das gute Stück auch eher ohne Vergrößerung. Oder es wäre besser, die Übungen im Liegen zu machen. Da bist du jetzt gefragt: Ausprobieren und herausfinden!

Love your Vagina!

Ganz ehrlich, das mit der Selbstliebe ist hier am Ende des Tages das Wichtigste. Wir sind alle einzigartig und es ist auch okay, wenn Frau auch mal super unzufrieden mit sich ist. Ich bin es ja gefühlt auch ein drittel der Woche. Ehrlich, daran möchte ich unbedingt arbeiten. Mutter Natur hat mir da einen wunderschönes Gebär-Organ geschenkt. Und das hat eine echt krasse Leistung erbracht. Props dafür! Leider hängt das auch aktuell immer noch ein wenig durch. Schlüpfer-Tropfen olé. Ohje! Jetzt noch ein bisschen Training à la Rocky Balboa und dann wird das. Und alles andere sollte ich mit meinem Kopf ausmachen.

In diesem Sinne,
möge dein Beckenboden mit dir sein!

Deine Mutter

 


PS: Auf meinem Instagram-Kanal findest du ab dem 05.09.17 nachmittags bis 07.09.17 23 Uhr eine Verlosung eines Beckenbodentrainers von meinBeckenboden.de.


 

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit meinBeckenboden.de entstanden.

 

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